Nutzungsbedingungen
Für die Nutzung von OpenBowling gelten die nachfolgenden Nutzungsbedingungen.
Nutzungsbedingungen für Endkunden (B2C)
Online-Reservierung von Freizeitangeboten
Stand: 03.10.2026
Pro Bowl Bowlingservice, Tiefkarstraße 12, 82481 Mittenwald, Deutschland. E-Mail: info@openbowling.de | Tel.: +49 8823 926567. USt-IdNr.: DE245876877. Plattform: openbowling.de ("OpenBowling")
(1) Diese Nutzungsbedingungen regeln die Nutzung von OpenBowling zur Online-Reservierung von Freizeitangeboten bei teilnehmenden Freizeitbetrieben (nachfolgend „Betreiber“).
(2) Abweichende Bedingungen gelten nur, wenn OpenBowling ausdrücklich zustimmt.
(1) Pro Bowl Bowlingservice stellt die technische Plattform bereit. Vertragspartner für die gebuchte Leistung (Nutzung der gebuchten Einrichtung, Preise, Öffnungszeiten, Hausordnung, Durchführung vor Ort) ist ausschließlich der ausgewählte Betreiber.
(2) Pro Bowl Bowlingservice betreibt die gebuchte Einrichtung nicht und übernimmt keine Verantwortung für die Leistungserbringung vor Ort.
(1) Die Buchung erfolgt online. Mit Abschluss des Buchungsvorgangs kommt der Vertrag über die Reservierung bzw. die gebuchte Leistung sofort verbindlich zwischen der buchenden Person und dem Betreiber zustande.
(2) Die Buchungsbestätigung (z. B. per E-Mail) dokumentiert die Buchungsdaten.
(3) Vor Absenden der Buchung können alle Eingaben über die üblichen Browser- und Formularfunktionen überprüft und korrigiert werden. Der Vertragstext wird nicht gesondert gespeichert; die Buchungsbestätigung per E-Mail dient als Dokumentation.
(1) Für die Buchung werden mindestens Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer benötigt.
(2) Es ist sicherzustellen, dass die angegebenen Kontaktdaten korrekt sind.
(1) Preise, Tarife (z. B. Jugendpreise), Paketbedingungen (z. B. Kindergeburtstag) und sonstige Konditionen werden vom Betreiber festgelegt und im Buchungsprozess angezeigt.
(2) Der Betreiber kann einen Altersnachweis oder sonstige Nachweise verlangen.
(3) Buchungen durch Minderjährige sind nur mit Zustimmung einer erziehungsberechtigten Person zulässig.
(1) Online-Storno ist bis 24 Stunden vor Buchungsbeginn möglich.
(2) Ab weniger als 24 Stunden vor Buchungsbeginn sind Stornierung/Änderungen telefonisch direkt beim Betreiber vorzunehmen. Maßgeblich sind die Kontaktdaten in der Buchungsbestätigung bzw. auf der Center-Seite.
(3) Pro Bowl Bowlingservice stellt die technischen Funktionen zur Online-Stornierung bereit, trifft jedoch keine Entscheidung über Kulanz oder abweichende Regelungen des Betreibers im Einzelfall.
Bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht, besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB kein Widerrufsrecht. Dies gilt nicht für den Kauf von Gutscheinen; insoweit gilt § 8a Abs. 6 und die dort genannte Widerrufsbelehrung.
(1) Über die Plattform können Gutscheine eines auf der Plattform vertretenen Freizeitbetriebs erworben werden — nachfolgend „der ausstellende Betrieb“; bei Buchungsangeboten ist dies der in den vorstehenden Bestimmungen genannte Betreiber. Aussteller und Vertragspartner ist ausschließlich der ausstellende Betrieb. Der Kaufpreis wird unmittelbar an ihn gezahlt. Pro Bowl Bowlingservice ist weder Verkäufer noch Zahlungsempfänger, sondern stellt die technische Abwicklung und die Guthabenführung bereit.
(2) Der Gutschein ist bis zum 31. Dezember des dritten auf den Kauf folgenden Jahres gültig. Das konkrete Datum steht auf dem Gutschein, in der E-Mail und im PDF; es gilt einschließlich dieses Tages. Eine Verkürzung dieser Frist durch den ausstellenden Betrieb ist ausgeschlossen. Nach Ablauf kann der ausstellende Betrieb die Gültigkeit verlängern; ein Anspruch darauf besteht nicht.
(3) Wertgutscheine können in mehreren Teilbeträgen eingelöst werden; ein Restguthaben bleibt bis zum Ende der Gültigkeit erhalten. Erlebnisgutscheine berechtigen zu der darauf bezeichneten Leistung und werden ausschließlich vollständig eingelöst; ein Unterschied zum Tagespreis wird weder verrechnet noch ausgezahlt.
(4) Eingelöst wird vor Ort beim ausstellenden Betrieb, durch Vorlage des Gutscheins als Ausdruck oder auf einem mobilen Gerät. Eine Einlösung bei der Online-Buchung oder bei einem anderen Betrieb ist nicht möglich, auch nicht bei Betrieben desselben Unternehmens. Eine Barauszahlung des Guthabens ist ausgeschlossen.
(5) Der Gutschein ist nicht an eine bestimmte Person gebunden und kann weitergegeben werden. Wer ihn vorlegt, gilt gegenüber dem ausstellenden Betrieb als berechtigt. Für den Verlust des Gutscheins oder die Weitergabe des Gutscheincodes an Dritte wird nicht gehaftet. Bei Verlust oder begründetem Missbrauchsverdacht kann der ausstellende Betrieb den Gutschein sperren; ein noch nicht eingelöstes Guthaben bleibt dabei erhalten.
(6) Verbraucherinnen und Verbrauchern steht beim Kauf eines Gutscheins ein Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die vor Abschluss des Kaufs angezeigt und mit der Kaufbestätigung übermittelt wird. Der Widerruf ist an den ausstellenden Betrieb zu richten. Solange der Gutschein nicht eingelöst wurde, wird der gezahlte Betrag vollständig über das verwendete Zahlungsmittel erstattet. Ist der Gutschein bereits ganz oder teilweise eingelöst, ist die Leistung insoweit in Anspruch genommen; über ein verbleibendes Restguthaben entscheidet der ausstellende Betrieb im Einzelfall.
(7) Pro Bowl Bowlingservice führt das Guthabenregister und stellt Gutschein und Beleg bereit. Die steuerliche Einordnung des Gutscheins sowie die Erfassung der Einlösung in der Kasse obliegen dem ausstellenden Betrieb.
(1) Pro Bowl Bowlingservice kann während der Buchung einen Link zur Speisekarte des Betreibers anzeigen. Inhalte, Preise und Angaben stammen vom Betreiber; Pro Bowl Bowlingservice übernimmt hierfür keine Gewähr.
(2) Sofern künftig eine Vorbestellung (z. B. Getränke) angeboten wird, wird diese als Wunsch an den Betreiber übermittelt. Verfügbarkeit, Allergene, Abrechnung und Ausgabe liegen beim Betreiber.
(1) OpenBowling wird mit branchenüblicher Sorgfalt betrieben. Ein Anspruch auf unterbrechungsfreie oder jederzeitige Verfügbarkeit besteht nicht.
(2) Wartungen, Sicherheitsupdates und Weiterentwicklungen können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.
(1) Pro Bowl Bowlingservice haftet unbeschränkt bei Vorsatz sowie bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet Pro Bowl Bowlingservice nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.
(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(4) Pro Bowl Bowlingservice haftet nicht für Ausfälle/Leistungsstörungen, die aus dem Verantwortungsbereich des Betreibers, der Internet-/Telekommunikationsanbieter oder sonstiger Dritter stammen.
Missbräuchliche Buchungen, automatisierte Massenvorgänge, Manipulationsversuche und Angriffe auf die Plattform sind untersagt. OpenBowling kann in solchen Fällen Buchungen blockieren sowie Zugriffe sperren.
Es gilt die Datenschutzerklärung von Pro Bowl Bowlingservice.
(1) Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
(2) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Diese Rechtswahl gilt gegenüber Verbrauchern nur insoweit, als dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Nutzungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Bedingungen für Geschäftskunden (B2B)
Center-Portal (SaaS)
OpenBowling – Verwaltungs-/Buchungssystem für Freizeitbetriebe
Stand: 29.10.2026
Pro Bowl Bowlingservice Tiefkarstraße 12, 82481 Mittenwald, Deutschland Support ausschließlich per E-Mail: info@openbowling.de Reaktionszeit: innerhalb von 24 Stunden (Werktage) Ein telefonischer Support wird grundsätzlich nicht angeboten. Enterprise-Kunden können telefonischen Support gemäß Preisblatt anfragen.
(1) Der Anbieter stellt dem Betreiber eine webbasierte Software (SaaS) zur Verwaltung von Belegungen und Online-Reservierungen zur Verfügung (\"Center-Portal\"). Das Center-Portal wird in einem dauerhaft kostenfreien Basic-Tarif sowie in kostenpflichtigen Tarifen (Pro, Premium, Enterprise) angeboten.
(2) Der Anbieter ist technischer Dienstleister. Der Betreiber bleibt Anbieter der Leistungen gegenüber Endkunden.
(3) Betreiber im Sinne dieser Bedingungen ist jeder Geschäftskunde, der das Center-Portal nutzt.
(1) Der Betreiber ist für die sichere Verwahrung der Zugangsdaten verantwortlich.
(2) Der Betreiber stellt sicher, dass nur autorisierte Personen Zugriff erhalten.
(3) Der Betreiber ist verantwortlich für Inhalte, Preise, Tarife (z. B. Jugendpreise), Pakete (z. B. Kindergeburtstag), die organisatorische Umsetzung der Reservierungen sowie die Kommunikation mit Endkunden.
(1) Der Anbieter setzt für Online-Buchungen folgende Standardregel um und zeigt sie im Buchungsprozess an:
- Online-Storno bis 24 Stunden vor Buchungsbeginn möglich
- Ab weniger als 24 Stunden: Stornierung/Änderung telefonisch direkt beim Betreiber
(2) Der Betreiber stellt sicher, dass telefonische Storno-/Änderungswünsche organisatorisch bearbeitet werden können.
(1) Sofern Online-Zahlung aktiviert wird, erfolgt die Zahlungsabwicklung über Zahlungsdienstleister.
(2) Der Anbieter wird zu keinem Zeitpunkt Zahlungsempfänger und nimmt keine Zahlungen von Endkunden entgegen.
(3) Der Betreiber ist alleiniger Vertragspartner des Zahlungsdienstleisters und trägt sämtliche Gebühren, Rückbelastungen (Chargebacks), Käuferschutzfälle sowie sonstige Risiken.
(1) Basic-Tarif (dauerhaft ohne Grundgebühr): Der Anbieter stellt als kostenlosen Einstieg den Basic-Tarif bereit. Für diesen Tarif fällt dauerhaft keine monatliche Grundgebühr an; nutzungsabhängige Entgelte nach § 6b bleiben unberührt. Der Tarif umfasst:
- 1 Center, max. 8 Bahnen
- Bis zu 3 Benutzer-Accounts
- Verwaltungsfunktionen einschließlich Online-Buchungen und E-Mail-Benachrichtigungen; der jeweils enthaltene Funktionsumfang ergibt sich aus dem Preisblatt. Für Online-Buchungen gilt § 6b.
(2) Voraussetzung für die unentgeltliche Nutzung ist eine regelmäßige aktive Nutzung der Software. Erfolgt innerhalb von 14 aufeinanderfolgenden Tagen kein Login eines Nutzers des Betreibers, wird der Account automatisch gesperrt (Inaktivitätssperre). Der Betreiber erhält zuvor eine E-Mail-Benachrichtigung. Gesperrte Accounts können jederzeit durch Kontaktaufnahme mit dem Anbieter reaktiviert werden; gespeicherte Daten bleiben erhalten. Der Inaktivitätszeitraum kann vom Anbieter mit einer Vorankündigung von mindestens 30 Tagen geändert werden.
(3) Ein Rechtsanspruch auf die unentgeltliche Bereitstellung des Basic-Tarifs besteht nicht. Der Anbieter ist berechtigt, den Basic-Tarif mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 30 Tagen (a) in einen kostenpflichtigen Tarif zu überführen oder (b) einzustellen. In diesen Fällen steht dem Betreiber ein außerordentliches Kündigungsrecht ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zu.
Die jeweils aktuellen Preise für alle Tarife sind auf der Website des Anbieters unter https://openbowling.de veröffentlicht.
Alle genannten Preise verstehen sich als Nettopreise zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.
(4) Kostenpflichtige Tarife (Pro, Premium, Enterprise): Abrechnung monatlich oder jährlich nach gewähltem Tarif (gemäß Angebot/Bestellung). Kündigung:
- Bei monatlicher Zahlweise: Kündigung jederzeit zum Ende des laufenden Kalendermonats.
- Bei jährlicher Zahlweise: Kündigung 30 Kalendertage vor Ende des Jahresabos zum Laufzeitende.
(5) Tarifwechsel: Ein Upgrade auf einen kostenpflichtigen Tarif oder ein Downgrade auf einen niedrigeren Tarif (einschließlich Basic) ist jederzeit möglich. Beim Downgrade auf den Basic-Tarif muss der Betreiber sicherstellen, dass die Nutzung (Centers, Bahnen, Benutzer) vor dem Tarifwechsel die Grenzen des Basic-Tarifs nicht überschreitet.
(6) Sofern der Vertrag nicht fristgerecht gekündigt wird, verlängert er sich automatisch um den jeweils gewählten Abrechnungszeitraum.
(7) Gerät der Betreiber mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, nach vorheriger Ankündigung den Zugang zum Center-Portal vorübergehend zu sperren. Gesetzliche Verzugszinsen bleiben unberührt.
(8) Die Grundgebühr kostenpflichtiger Tarife wird im Voraus abgerechnet. Bei monatlicher Zahlweise umfasst die erste Rechnung den zeitanteiligen Betrag bis zum Ende des laufenden Kalendermonats; danach wird jeweils zu Beginn des Abrechnungsmonats der volle Monatsbetrag berechnet. Bei jährlicher Zahlweise wird der Jahresbetrag für zwölf Monate ab dem Tag der Aktivierung im Voraus berechnet; die Verlängerung erfolgt jeweils zum Jahrestag der Aktivierung. Rechnungen werden per E-Mail an die hinterlegte Rechnungsadresse übermittelt und sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Wechselt der Betreiber innerhalb einer bereits bezahlten Laufzeit in einen höheren Tarif, wird der noch nicht verbrauchte Anteil des bisherigen Tarifs zeitanteilig angerechnet; der Verlängerungstermin bleibt in diesem Fall unverändert.
(1) Der Anbieter kann dem Betreiber zeitlich begrenzte unentgeltliche Zugänge zu kostenpflichtigen Tarifstufen einräumen ("Testphase"). Die Testphase ist eine freiwillige Leistung des Anbieters; ein Rechtsanspruch auf deren Gewährung, Verlängerung oder Wiederholung besteht nicht.
(2) Während der Testphase entstehen dem Betreiber keinerlei vertragliche Ansprüche auf Aufrechterhaltung, Verlängerung oder erneute Bereitstellung des getesteten Tarifs oder einzelner Funktionen. Der Anbieter ist berechtigt, die Testphase jederzeit ohne Angabe von Gründen vorzeitig zu beenden, sofern keine abweichenden Abreden schriftlich getroffen wurden. Schadensersatz- oder sonstige Ersatzansprüche des Betreibers aus oder im Zusammenhang mit der Beendigung oder Nichtgewährung der Testphase sind, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.
(3) Mit Ablauf der Testphase beginnt eine Entscheidungsfrist von 14 Kalendertagen. Während dieser Frist nutzt der Betreiber den getesteten Tarif unverändert weiter; der Zugang wird weder gesperrt noch eingeschränkt, und es fällt keine Grundgebühr an.
(4) Innerhalb der Entscheidungsfrist wählt der Betreiber im Center-Portal seinen Tarif und, bei einem kostenpflichtigen Tarif, zusätzlich die Zahlweise (monatlich oder jährlich). Wählt er einen kostenpflichtigen Tarif, beginnt das kostenpflichtige Abonnement erst mit Ablauf der Entscheidungsfrist; bis dahin fällt keine Grundgebühr an. Die Wahl des Basic-Tarifs wirkt dagegen sofort.
(5) Trifft der Betreiber bis zum Ablauf der Entscheidungsfrist keine Wahl, oder liegen die für die Rechnungsstellung erforderlichen Angaben (Rechnungsanschrift, Zahlungsart und, bei SEPA-Lastschrift, die Angaben nach § 6c) nicht vollständig vor, wechselt der Zugang in den dauerhaft kostenfreien Basic-Tarif. Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt in diesem Fall nicht zustande und es wird keine Grundgebühr berechnet. Eine bereits getroffene Tarifwahl bleibt gespeichert und kann vom Betreiber jederzeit im Center-Portal ausgelöst werden, sobald die Angaben vollständig sind. Gespeicherte Daten bleiben in jedem Fall erhalten; Funktionen, die der Basic-Tarif nicht umfasst, stehen ab dem Wechsel nicht mehr zur Verfügung. Im Übrigen gelten die Regelungen des § 6 Absatz 1 und Absatz 2 entsprechend.
(6) Nach Ende der Testphase steht die Online-Buchung im Basic-Tarif nur zur Verfügung, wenn der Betreiber der nutzungsabhängigen Gebühr je Online-Buchung nach der jeweils gültigen Preisliste zugestimmt hat. Ohne diese Zustimmung schaltet der Anbieter die Online-Buchung und den Online-Verkauf von Gutscheinen mit dem Wechsel in den Basic-Tarif ab. Bereits bestätigte Buchungen und verkaufte Gutscheine bleiben davon unberührt.
(1) Für jede über die Online-Buchungsstrecke der Plattform eingehende Buchung fällt ein nutzungsabhängiges Entgelt je Buchung an (Overage). Die Höhe ergibt sich aus dem jeweils geltenden Preisblatt des Anbieters; im Basic-Tarif beträgt sie derzeit 0,49 € netto je Online-Buchung.
(2) In den kostenpflichtigen Tarifen ist ein monatliches Freikontingent an Online-Buchungen enthalten; das Entgelt fällt erst für Buchungen oberhalb dieses Kontingents an. Im Basic-Tarif besteht kein Freikontingent; das Entgelt fällt ab der ersten Online-Buchung an. Buchungen, die nicht über die Online-Buchungsstrecke eingehen, insbesondere Laufkundschaft an der Theke, lösen kein Entgelt aus.
(3) Die Abrechnung erfolgt monatlich nachträglich für den abgelaufenen Abrechnungsmonat. Die Rechnung wird zu Beginn des Folgemonats erstellt und per E-Mail an die hinterlegte Rechnungsadresse übermittelt; sie ist innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(4) Wird eine Buchung vor der Rechnungsstellung storniert, entfällt das Entgelt für diese Buchung. Nach Rechnungsstellung erfolgt keine Gutschrift.
(5) Alle Entgelte verstehen sich netto zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. § 10a (Preisänderungen) gilt für nutzungsabhängige Entgelte entsprechend.
(6) Während der Testphase und der anschließenden Entscheidungsfrist nach § 6a fallen keine nutzungsabhängigen Entgelte an. Online-Buchungen aus diesem Zeitraum werden erfasst, aber nicht berechnet.
(7) Wechselt der Tarif innerhalb eines laufenden Abrechnungsmonats, wird der bis zum Wechsel angefallene Verbrauch nach den Konditionen des bisherigen Tarifs abgerechnet. Ab dem Wechsel gelten die Konditionen des neuen Tarifs; für den verbleibenden Teil des Abrechnungsmonats steht dessen Freikontingent erneut zur Verfügung.
(1) Der Betreiber wählt im Center-Portal zwischen Zahlung auf Rechnung (Überweisung) und SEPA-Lastschrift.
(2) Bei Wahl der SEPA-Lastschrift erteilt der Betreiber dem Anbieter ein SEPA-Lastschriftmandat (Basislastschrift) zum Einzug fälliger Rechnungsbeträge und weist zugleich sein Kreditinstitut an, die vom Anbieter gezogenen Lastschriften einzulösen. Die Gläubiger-Identifikationsnummer des Anbieters und die Mandatsreferenz werden bei der Mandatserteilung im Center-Portal angezeigt und in jeder Rechnung ausgewiesen. Die Mandatsreferenz vergibt der Anbieter.
(3) Der Einzug erfolgt frühestens am Fälligkeitstag der jeweiligen Rechnung. Die Vorabankündigung (Pre-Notification) erfolgt mit der Rechnungs-E-Mail unter Angabe von Betrag, Einzugstermin, Mandatsreferenz und Gläubiger-Identifikationsnummer. Die Frist für die Vorabankündigung wird einvernehmlich auf mindestens fünf Kalendertage vor dem Einzug verkürzt.
(4) Der Betreiber sorgt für die erforderliche Deckung des angegebenen Kontos. Werden Lastschriften mangels Deckung oder aus einem anderen vom Betreiber zu vertretenden Grund zurückgegeben, trägt der Betreiber die dadurch entstehenden Kosten des Anbieters. § 6 Absatz 7 bleibt unberührt.
(5) Das Mandat kann jederzeit mit Wirkung für künftige Einzüge widerrufen werden; der Widerruf erfolgt durch Umstellung der Zahlungsart im Center-Portal oder in Textform an den Anbieter. Ab dem Widerruf werden Rechnungen zur Zahlung per Überweisung gestellt. Innerhalb von acht Wochen ab dem Belastungsdatum kann die Erstattung eines belasteten Betrages nach den mit dem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen verlangt werden.
(6) Bank- und Mandatsdaten werden ausschließlich zur Abwicklung der Zahlungen verarbeitet. Einzelheiten regelt die Datenschutzerklärung des Anbieters.
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit des Center-Portals. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nur geschuldet, sofern ausdrücklich schriftlich als SLA vereinbart.
(2) Wartungen, Updates und Sicherheitsmaßnahmen können zu Einschränkungen führen.
(3) Der Anbieter darf Funktionen ändern, wenn dies aus Sicherheitsgründen, zur Rechtskonformität oder zur Weiterentwicklung erforderlich ist.
(1) Der Anbieter räumt dem Betreiber für die Dauer des Vertrags ein nicht-exklusives, nicht-übertragbares, nicht-unterlizenzierbares Recht zur bestimmungsgemäßen Nutzung der Software über das Internet ein.
(2) Der Betreiber darf die Software nicht kopieren, dekompilieren, zurückentwickeln oder Dritten zugänglich machen.
(1) Der Anbieter ist bemüht, die Software nach dem Stand der Technik fehlerfrei und sicher bereitzustellen. Ein Anspruch auf vollständige Fehlerfreiheit besteht nicht.
(2) Der Anbieter wird gemeldete Mängel, die die Nutzung der Software erheblich beeinträchtigen, in angemessener Zeit beheben oder umgehen. Unerhebliche Mängel werden im Rahmen regelmäßiger Updates behoben.
(3) Der Betreiber ist verpflichtet, Mängel unverzüglich nach Entdeckung schriftlich (z. B. per E-Mail) zu melden und bei der Fehleranalyse in zumutbarem Umfang mitzuwirken.
(4) Der Betreiber ist selbst dafür verantwortlich, die Software durch angemessene Maßnahmen (wie regelmäßige Datensicherungen, Überprüfung von Eingaben) zu schützen und zu nutzen.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.
(3) Im Übrigen ist die Haftung – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für:
- Softwarefehler, die erst nach dem Einsatz bekannt werden
- Kompatibilitätsprobleme mit anderen Systemen
- Ausfälle der Internetverbindung oder Server-Infrastruktur
- Falsche Bedienung oder fehlerhafte Konfiguration durch den Betreiber
- Cyber-Angriffe, Malware oder Sabotage gegen die Software
(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
(1) Der Betreiber ist regelmäßig Verantwortlicher für Endkundendaten. Der Anbieter verarbeitet Daten zur Bereitstellung des Center-Portals typischerweise als Auftragsverarbeiter.
(2) Die Parteien schließen hierzu einen nach Art. 28 DSGVO.
(1) Der Anbieter kann die Preise kostenpflichtiger Tarife mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 30 Tagen zum Ende der jeweiligen Abrechnungsperiode ändern.
(2) Im Falle einer Preiserhöhung steht dem Betreiber ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preiserhöhung zu.
(3) Die Überführung des Basic-Tarifs in ein kostenpflichtiges Angebot gilt als wesentliche Leistungsänderung. Der Anbieter kündigt diese Änderung dem Betreiber mindestens 30 Tage im Voraus schriftlich per E-Mail an. Das außerordentliche Kündigungsrecht nach § 6 Abs. 3 bleibt unberührt.
(4) Preisänderungen gelten nur für zukünftige Abrechnungszeiträume.
(1) Nach Beendigung des Vertrags stellt der Anbieter dem Betreiber auf Anfrage die gespeicherten Daten in einem gängigen maschinenlesbaren Format (z. B. JSON oder CSV) zur Verfügung.
(2) Die Daten werden innerhalb von 30 Tagen nach Anforderung bereitgestellt. Nach Ablauf von 90 Tagen nach Vertragsende werden die Daten unwiderruflich gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
(3) Bei im Basic-Tarif gesperrten Accounts (Inaktivitätssperre gemäß § 6 Abs. 2) beginnt die 90-Tage-Löschfrist nach Abs. 2 erst mit dem Datum der endgültigen Vertragskündigung, nicht mit dem Datum der Sperrung.
(4) Die Datenherausgabe gemäß Abs. 1 erfolgt gegen eine Bearbeitungsgebühr. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach dem jeweils geltenden Preisblatt des Anbieters. Der Anbieter teilt dem Betreiber die anfallende Gebühr vor der Bereitstellung mit; die Datenherausgabe erfolgt erst nach Eingang der Zahlung.
(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ist der Betreiber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag Mittenwald.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.